Worauf es ankommt
Schweizer Bezug (CHF, Krankenkasse, 3a), Datenschutz, gemeinsames Budgetieren, Import-Komfort und ein fairer Free-Plan sind die wichtigsten Kriterien.
Die Optionen kurz erklärt
Tabellen sind flexibel, aber pflegeintensiv. Banking- und Neobank-Apps zeigen vor allem den Rückblick eines Kontos. Internationale Tools wie YNAB sind stark, aber nicht Schweiz-nativ.
Warum BudgetHub vorne liegt
Schweiz-nativ, bankenneutral, mit Hubs für Paare/Familien, Smart-Import für CH-Banken und BudgetAI als haushaltsbewusstem Assistenten – kostenlos zum Starten.
In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.
Die fünf Kriterien, an denen sich entscheidet
Schweizer Kontext (CHF, Prämien, Säule 3a), Datenschutz und Serverstandort, Zwang zur Bankanbindung, gemeinsame Nutzung mit getrennten Zugängen und der Preis. An diesen fünf Punkten trennen sich die Angebote – nicht an der Länge der Featureliste.
Was BudgetHub kostet
Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar – er deckt Budget, Kategorien und Auswertung ab. Die bezahlten Pläne liegen bei CHF 6.90 im Monat oder CHF 69 im Jahr für Einzelpersonen und CHF 11.90 im Monat oder CHF 119 im Jahr für Familien mit gemeinsamen Bereichen.
Der Vergleichsmassstab sollte nicht die Featureliste sein, sondern die Funktionen, die du im letzten Monat tatsächlich genutzt hast. Ein Abo lohnt sich, wenn es eine wiederkehrende Aufgabe abnimmt – nicht, weil es mehr kann.
Die Schweizer Prüfpunkte
Vier Punkte, an denen internationale Apps regelmässig scheitern:
- Krankenkassenprämie als eigene Kategorie – sie ist hier ein Fixkostenblock, kein Nebenposten.
- Steuern als Rückstellung, weil sie nicht an der Quelle abgezogen werden.
- Säule 3a als Vorsorge- und nicht als Sparkategorie, wegen der Bindung bis zur Pensionierung.
- Serafe, Nebenkostenabrechnung und der 13. Monatslohn als eigene Positionen.
Wie du deine Daten mitnimmst
Vor dem Wechsel lohnt ein Export der bisherigen Daten – die meisten Apps bieten CSV oder Excel an. Wer das versäumt und das alte Konto löscht, verliert den Verlauf endgültig; einige Anbieter geben Daten nach der Kündigung nicht mehr heraus.
Praktisch reicht meist der Export der letzten zwölf Monate. Er genügt, um Durchschnittswerte pro Kategorie zu bilden, und diese Werte sind die brauchbare Grundlage für das neue Budget – nicht der vollständige Verlauf über Jahre.
Was sich 2026 verändert hat
Zwei Entwicklungen prägen den Markt: die Einstellung mehrerer internationaler Anbieter und die zunehmende Aufmerksamkeit für Datenschutz bei Bankanbindungen. Beides verschiebt die Auswahlkriterien weg vom Funktionsumfang hin zu Kontinuität und Datenhoheit.
Praktisch heisst das: Die Exportmöglichkeit ist heute ein Hauptkriterium, nicht ein Detail. Wer eine App ohne Export wählt, akzeptiert das Risiko, bei einer Einstellung wieder bei null zu beginnen.
Worauf du bei einem Wechsel achtest
Auf den Datenexport der bisherigen Lösung – vor der Kündigung, nicht danach. Zwölf Monate Verlauf genügen für Durchschnittswerte pro Kategorie, und die sind die Grundlage für den Neustart.
Und auf die Voreinstellungen der neuen: Sind Krankenkasse, Steuerrückstellung, Säule 3a und Serafe vorhanden, oder müssen sie angelegt werden? Das entscheidet über eine Stunde Aufwand.
